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Eigenentrümpelung: 5 typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
Der Gedanke ist verlockend: «Warum eine Firma bezahlen? Das bisschen Zeug kann ich am Wochenende doch selbst zur Deponie fahren.» Viele unserer Kunden haben genau so gedacht – bevor sie uns schliesslich doch völlig erschöpft angerufen haben.
Eine Wohnungsräumung in Eigenregie (Do-It-Yourself) wird fast immer unterschätzt. Was auf den ersten Blick wie eine Sparmassnahme aussieht, entwickelt sich schnell zur Kostenfalle und Geduldsprobe. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir die 5 häufigsten Fehler bei der Eigenentrümpelung zusammengefasst.
1. Das Volumen unterschätzen (Der «Eisberg-Effekt»)
Das ist der Klassiker. Man schaut in die Wohnung und denkt: «Das sind vielleicht zwei oder drei Autofahrten.» Die Realität sieht anders aus. Sobald Schränke geleert und Möbel zerlegt sind, explodiert das Volumen.
Die Konsequenz: Statt eines gemütlichen Samstags verbringen Sie das ganze Wochenende damit, immer und immer wieder zur Deponie zu pendeln. Oft machen Recyclinghöfe zudem am Samstagmittag zu, und Sie bleiben auf dem Müll sitzen.
2. Falsches Fahrzeug und Transport-Schäden
In einen normalen PKW Kombi passt kaum ein zerlegter Kleiderschrank, geschweige denn eine Matratze. Sie müssen also einen Lieferwagen mieten.
Die versteckten Probleme:
- Mietwagen kosten Geld (Miete + Treibstoff + Versicherung + Kilometer).
- Ungewohntes Fahren: Grosse Transporter sind unübersichtlich. Ein kleiner Kratzer am Mietwagen oder am parkierten Nachbarsauto kann die gesamten «Ersparnisse» sofort auffressen (Selbstbehalt!).
- Ladungssicherung: Wissen Sie, wie man schwere Möbel so sichert, dass sie bei einer Vollbremsung nicht nach vorne schiessen?
3. Die Kostenfalle «Mischabbruch»
Profis wie Easy Räumung trennen Müll extrem strikt. Warum? Weil sortenreines Holz oder Metall günstig in der Entsorgung ist.
Privatpersonen werfen aus Zeitnot oft alles zusammen in den Transporter. An der Waage beim Recyclinghof folgt dann der Schock: «Gemischter brennbarer Abfall» oder «Sperrgut unsortiert» ist die teuerste Kategorie (oft 30–50 Rappen pro Kilo). Wer nicht trennt, zahlt bei einer Tonne Gewicht schnell mehrere hundert Franken allein an Gebühren.
4. Schäden am Gebäude (Kaution in Gefahr)
Beim Tragen eines schweren Sofas durch das enge Treppenhaus ist es schnell passiert: Eine Schramme an der Wand, ein Kratzer im Parkett oder eine Delle im Lift.
Wenn Sie aus einer Mietwohnung ausziehen, müssen Sie für diese Schäden aufkommen. Die Reparatur eines Parkettbodens oder das Streichen des Treppenhauses kostet oft mehr als die gesamte professionelle Räumung gekostet hätte. Wir als Profis sind für solche Fälle versichert – Sie als Privatperson haften oft selbst.
5. Die körperliche Belastung
Unterschätzen Sie nicht, was es heisst, 500 Kilo oder mehr zu schleppen – oft ohne Aufzug. Rückenschmerzen, Zerrungen oder Verletzungen durch Nägel und Splitter sind an der Tagesordnung, wenn man ungeübt ist.
Fazit: Wann lohnt sich «Selbermachen» wirklich?
Eine Eigenentrümpelung lohnt sich eigentlich nur, wenn:
- Es sich um sehr kleine Mengen handelt (z.B. nur 2-3 Möbelstücke).
- Sie über ein eigenes, grosses Fahrzeug verfügen.
- Sie körperlich sehr fit sind und genug Zeit haben.
Für alles andere – ganze Wohnungen, volle Keller oder schwere Möbel – ist der Profi meist die günstigere und definitiv die entspanntere Wahl. Sie sparen sich Mietwagen, Deponiegebühren, Muskelkater und das Risiko von Schäden.
Wollen Sie wissen, was es kostet, die Arbeit abzugeben?
Sie werden überrascht sein, wie fair unsere Festpreise sind. Kontaktieren Sie Easy Räumung für eine unverbindliche Offerte.



